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Foto: Amtsgericht Höxter, Pixabay.

Herzlich Willkommen beim BDR   NRW!

Der Bund Deutscher Rechtspfleger besteht aus einem Bundesverband und untergeordneten Landesverbänden in fast allen Bundesländern. Sie finden daher auf der Internetseite unserer Überorganisation  grundlegende Informationen, die alle Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger der Bundesrepublik betreffen.Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über unseren Beruf und unsere Verbandstätigkeit.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Informationen über unseren Landesverband und Meldungen zur Verfügung, welche speziell die Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger des Landes Nordrhein - Westfalen betreffen. Direkt unter dieser Meldung finden Sie die aktuellen Nachrichten, in der Navigationsleiste oben, finden Sie weitere Themen, Informationen zur Struktur und Mitgliedschaft.

 

 

Fachtagung NRW2019

Die diesjährige Fachtagung des BDR NRW stand ganz im Zeichen der Zukunft. Unsere Arbeitswelt verändert sich stetig und macht dabei keinen Halt vor Veränderungen unseres Berufsbildes. Als Berufsverband gehört es zu unseren Aufgaben, die Entwicklung des Berufes voranzubringen. Daher war es an der Zeit, sich mit interessierten Mitgliedern zwei Tage zurückzuziehen, um in entspannter Atmosphäre diese Entwicklung aus unserer Sicht zu erarbeiten und zu formulieren. Bei diesem ersten Aufschlag, im Hotel Relexa in Ratingen vom 24.05. bis 25.05.2019, wurden zunächst in zwei Workshops grundlegende Interessen und Möglichkeiten ausgearbeitet.

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logo 2017Nachdem der neue  Vorstand im Anschluss an den Rechtspflegertag 2018 sich konstituiert und damit die Arbeit aufgenommen hat, liegen die ersten Veränderungen vor - hier geht es heute um den Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Die bestehende Versicherung bei der DBV/AXA wurde überprüft und mit vier eingegangenen Angeboten verglichen - die DBV/AXA hat kein neues Angebot vorgelegt.

Die Prüfung und Absprache innerhalb des Vorstandes hat ergeben, dass die Provinzial Rheinland ein gutes Angebot abgegeben hat und nach unserer Einschätzung deutlich besser ist. Da einerseits die von den Mitgliedern gewünschte Stufe von 1.000.000,- EUR angeboten werden kann und gleichzeitig die Verwaltung bei der Provinzial liegt. Das ist insbesondere deshalb vorteilhaft, da Mitglieder die über mehrere Verträge bei der Provinzial verfügen  eine bessere Verhandlungsmöglichkeit für ihre anderen Verträge haben. Die Beiträge sind etwas günstiger bei identischen Leistungen - daher wurde die Gruppen-Versicherung bei der DBV/AXA gekündigt und sämtlichen Mitgliedern das Angebot der Provinzial Rheinland empfohlen. 

Es ist jederzeit möglich eine Versicherung bei der Provinzial abzuschließen, die hier aufgezeigten Konditionen sind exklusiv für Mitglieder des BDR NRW erhältlich.   Versicherungssumme / Jahresbeitrag (inkl. Schlüsselversicherung i. H. v. 10.000 EUR):

50.000 € 19,73 €
100.000 €                      26,45 €
150.000 €                      35,71 €
200.000 €                      42,33 €
250.000 €                      48,94 €
300.000 €                      55,55 €
350.000 €                      62,17 €
400.000 €                      68,78 €
500.000 €                      82,01 €
1.000.000 €                    128,69 €

Auskünfte zu der Versicherung erteilt der Geschäftsführer und der vollständige Vertrag mit Versicherungsbedingungen wird zur Unterschrift von der Versicherung übersandt.

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OLG Hamm gemaltDer Landesvorstand hat die erste Gesprächsrunde nach der Wahl mit den Mittelbehörden eingeläutet und der Auftakt war diese Woche in Hamm.

Am vergangenen Freitag bot sich die Gelegenheit mit Vertretern des OLG Hamm ausführlich den vorliegenden Katalog zur Dienstpostenbewertung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger zu besprechen. In dem Gespräch bestand weitestgehend Einigkeit, dass nur eine Lösung aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hervorgehen kann: die Einheitslaufbahn.

Im weiteren Verlauf wurden die Vorzüge der Vertrauensarbeitszeit für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger erörtert und die OLG-Vertreter signalisierten, dass dieser interessante Ansatz auch im dortigen Bezirk verfolgt werden soll. Dieser Teil der Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort ist aus unserer Sicht ein Baustein zur Steigerung der Attraktivität unseres Berufes.
Weitere Themen waren unser Entwurf des Rechtspflegergesetzes, die Nachwuchsgewinnung und die allgemeine Belastungssituation. Bei dem Gespräch mit Vertretern der GStA Hamm, am vergangenen Dienstag, wurden zusätzlich noch die Themen Vermögensabschöpfung und die Aufhebung der Entlastungs-AV besprochen.

Wir bedanken uns auch auf diesem Weg nochmal für die konstruktiven Gespräche in sehr angenehmer Atmosphäre.

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Die vielfältigen Veränderungen in unserem Berufsfeld halten uns ganz schön auf Trab. Es ist anspruchsvoll einen Überblick zu behalten und gleichzeitig die Entwicklung des Berufsbildes zu gestalten. Da uns Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern in NRW fachlich ein breites Aus- und Fortbildungsangebot zur Verfügung steht, haben wir uns im Vorstand und Landesausschuss überlegt, welchen Fortbildungsbedarf der BDR abdecken könnte. Es ergab sich nach kurzer Diskussion eine eindeutige Richtung, dass vielfach in der Kollegenschaft ein Interesse am Rechtspflegerstatus und mögliche Aufgabenübertragungen besteht. Hier möchten wir mit der diesjährigen Fachtagung ansetzen.

Daher werden wir uns dieses Jahr im Mai in Ratingen die Zeit nehmen, um in Workshops diese Themen auf- und insbesondere auszuarbeiten. Der Rahmen ist derzeit wie folgt vorgesehen:

1. Tag (24.05.2019):

  • Anreise (Hotel Relexa, Ratingen)
  • Begrüßung durch den Vorsitzenden
  • Impulsvortrag von dem Ehrenvositzenden des BDR
  • 1. Block in den Workshops
  • gemeinsames Abendessen

2. Tag (25.05.2019):

  • Frühstück bis 09:00 Uhr
  • 2. Block in den Workshops
  • gemeinsames Mittagessen
  • Besprechung der Workshop-Ergebnisse im Plenum
  • Ausklang bei Kaffee und Kuchen

Workshops:

  1. Fachgerichtsbarkeit
    Moderation: Dipl. Rechtspfleger (FH) Patrick Kokemor, ArbG Bielefeld, Vorsitzender BDR NRW und Dipl. Rechtspfleger (FH) Wolfgang Lämmer, JM NRW, Vorsitzender HPR allgemein und Ehrenvorsitzender BDR/BDR NRW
  2. ordentliche Gerichtsbarkeit - Moderation: Dipl. Rechtspfleger (FH) Thorsten Cremer, AG Warendorf, Vorsitzender Kommission Zwangsvollstreckung
  3. Rechtspfleger und IT - Moderation: Dipl. Rechtspfleger (FH) Björn Benkhoff, OLG Hamm, Geschäftsführer BDR NRW

Teilnehmerbeitrag:
In dem Beitrag sind alle genannten Mahlzeiten, Getränke, Tagungsunterlagen/-materialien und die Übernachtung enthalten.

Nichtmitglieder: Sonderpreis   95,00 EUR (statt 177,00 EUR)
Mitglieder des BDR NRW: 0,00 EUR

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Plakat - guter Chef

Der nordrhein-westfälische Rechtspflegertag 2018 hat beschlossen, dass die Entlastungs-AV im Bereich der Staatsanwaltschaften nicht mehr zeitgemäß ist und daher umgehend aufgehoben werden muss.  Bereits  ein Gespräch  mit dem Ministerium der Justiz, das vor dem Rechtspflegertag stattgefunden hat, hat gezeigt, dass dort keine Veranlassung gesehen wird den Bereich der Rechtspfleger endlich von den Aufgaben der Staatsanwälte zu entlasten.
Es entsteht der Eindruck, dass das Ministerium die Situation verkennt, da der Bereich der Staatsanwälte mit immer neuem Personal "von der Straße" ausgestattet wird und die Rechtspfleger ausgebildet werden, um dann vorwiegend den "Schreiberling" für die Staatsanwälte bzw. die Verwaltung zu machen. Die hoch qualifizierten und kompetenten Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger können somit nicht ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen - was nach unserer Einschätzung einer Geringschätzung entspricht und die Attraktivität unseres Berufsstandes schmälert. Insbesondere im Bereich der Vermögensabschöpfung werden dringen Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger benötigt, um den dortigen Kolleginnen und Kollegen endlich Entlastung zu verschaffen.

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